Rückrunden-Auftakt für die Grasshoppers, und schon nach fünf Minuten liegt der Rekordmeister hinten: Ein langer Abschlag von Thun-Keeper Steffen überrumpelt die GC-Abwehr, Elmin Rastoder lupfte zur frühen Führung ein. Nur vier Minuten später legte Rastoder auf Kastriot Imeri ab – 0:2.
GC-Offensive harmlos
Die Hoppers finden offensiv kaum statt. Die vorerst einzige Chance hat Asp Jensen. Doch der Ball geht über das Tor. Thun bleibt gefährlich, Rastoder setzt immer wieder Akzente, während Hammel und der Pfosten für GC retten.
Anschlusstreffer reicht nicht
Nach der Pause gelingt GC immerhin der Anschlusstreffer: Benjamin Steffen lenkte einen Schuss von Abels unglücklich ins eigene Tor (1:2). Die Zürcher Hoffnung währt nur kurz, denn Rastoder legt für Fabio Fehr zum dritten Thuner Treffer auf – die Entscheidung. Ein weiteres mögliches Thun-Tor wird wegen Offside aberkannt. Kurz vor Schluss fliegt GC-Debütant Ismajl Beka nach einem rüden Foul vom Platz.
Grasshoppers gefordert
Die Grasshoppers müssen ihre Defensive stabilisieren und dringend wieder Ideen im Offensivspiel entwickeln. Thun hingegen bestätigt seine Leader-Qualitäten eindrücklich – geradlinig, effizient und mit einem Elmin Rastoder, der einmal mehr den Unterschied machte.