Der FCZ bekundet vor der Pause grosse Mühe. Servette ist die klar bessere Mannschaft und kommt vor allem über die linke Zürcher Abwehrseite immer wieder gefährlich durch. Folgerichtig fällt in der 20. Minute das 1:0 durch den starken Burch. Doch die Zürcher haben die richtige Antwort überraschend schnell parat. In der 28. Minute nutzt Reverson die Unordnung in der Servette-Defensive: 1:1. Mit dem Unentschieden zur Pause sind die Zürcher gut bedient.
FCZ kompakter
Nach dem Seitenwechsel zeigt sich der FCZ kompakter und besser organisiert. Das Spiel flacht ab, klare Torchancen bleiben auf beiden Seiten rar. In der 72. Minute wird die Aufgabe für die Zürcher noch schwieriger: Kamberi sieht nach einer Notbremse gegen Ayé die Rote Karte.
Servette erhöht Druck, FCZ trifft fast
Servette drückt nochmals, kommt nach einem Standard zu einer Doppelchance, doch Joker Mraz scheitert aus kurzer Distanz an Comenencia (76.). Und beinahe gelingt dem FCZ in der Nachspielzeit sogar noch der Lucky Punch: Umeh Emmanuel vergibt die grosse Siegchance.
Kein Fortschritt in der Tabelle
Am Ende bleibt ein Punkt, der sportlich wenig verändert - weder bei Genf noch bei Zürich. Immerhin: Der FCZ darf dieses 1:1 angesichts des Verlaufs und der Unterzahl als kleinen moralischen Gewinn verbuchen.