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Stäfa
30.11.2025

Abfuhr für Klimaaktivismus

Kein Lust auf ein teures Label: In Stäfa wehrt sich das Stimmvolk gegen den Gemeinderat. Bild: Ilnau-Effretikon
Zwei Jahre nach Annahme der Initiative «Stäfa wird Energiestadt Gold» hat die Bevölkerung die Umsetzungsvorlage des Gemeinderats abgelehnt. Der 1,75-Millionen-Kredit für das Label kommt nicht.

Ende 2023 hatte eine Allianz aus SP, Grünen, GLP und der Arbeitsgemeinschaft Natur die Initiative für Stäfas Beitritt zum Label «Energiestadt Gold» durchgebracht. Jetzt blockiert die Urne die Umsetzung: Das Stimmvolk entschied sich gegen den Rahmenkredit von 1,75 Millionen Franken.

Befürworter vs. Gegner

Befürworter sahen darin eine Chance für Vorreiterrolle und Netzwerkvorteile. Gegner kritisierten die hohen Kosten von rund 550'000 Franken für Zertifizierung, Beratung und Administration und verwiesen darauf, dass viele Massnahmen ohnehin schon gelten.

Klimaziele in der Warteschleife

Die Initiative bleibt zwar bestehen, doch die konkrete Umsetzung des Labels ist vorerst gestoppt. Der geplante Schub für Stäfas Klimastrategie 2040 muss warten.

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