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Kanton
30.11.2025
30.11.2025 16:54 Uhr

Mobilitätsinitiative angenommen

Geht's den Tempo-30-Zonen auf Hauptachsen an den Kragen? Das Zürcher Stimmvolk möchte es so. Bild: VCS
Die kantonale Mobilitätsinitiative wird deutlich angenommen. Damit bestimmt der Kanton künftig über Tempo-Limiten auf Hauptstrassen – und Tempo 30 wird auf vielen Abschnitten praktisch verunmöglicht.

Die Mobilitätsinitiative wird deutlich angenommen. Damit wird künftig der Kanton über Tempo-Limiten auf Hauptstrassen bestimmen – und Tempo 30 auf vielen Abschnitten praktisch verunmöglichen. 

In den Landgemeinden fiel das Verdikt klar aus: Oberembrach stimmte mit rund 75 Prozent zu, selbst die niedrigste Ja-Quote liegt bei knapp 58 Prozent. Die Initiative von SVP und FDP stösst ausserhalb der Stadt auf breite Zustimmung.

Kompetenzwechsel?

Zwar lehnen die links dominierten Städte - Zürich und Winterthur - die Initiative ab. Doch am Verdikt ändert dies nicht. 56,8 Prozent sagen Ja zur bürgerlichen Vorlage.

Mit diesem Resultat geht die Macht über Tempo-Signalisationen auf Hauptachsen von Zürich und Winterthur an den Kanton über. Das erschwert Tempo 30 deutlich. Unterstützung kommt von SVP, FDP und der Mitte, während SP, GLP, Grüne, EVP und AL dagegenhalten.

Mögliche Trendwende

Die erste Hochrechnung zeigte 59,1 Prozent Ja, die zweite sank auf 56,2 Prozent. Doch letztlich blieb es beim klaren Ja - und bei einer möglichen Trendwende in der Zürcher Verkehrspolitik.

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