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19.01.2026

Eskalation an Anti-WEF-Demo

In den Strassen der Zürcher Innenstadt spielen sich am Montag teilweise wüste Szenen ab. Bild: zVg
Hunderte nehmen an der Anti-WEF-Protest in Zürich teil – einige demolieren Schaufenster und blockieren Strassen. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot präsent.

In Zürich protestieren am Montagabend, am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos, mehr als 2000 Menschen gegen Donald Trump und «das Oligarchentreffen». Der US-Präsident wird am Mittwoch am WEF erwartet. 

Voller Bürkliplatz 

Der Start der Kundgebung war auf 18.30 Uhr beim Bürkliplatz angesetzt. Als sich die bewilligte Demonstration unter dem Motto «Trump still not welcome!» kurz vor 19 Uhr in Bewegung setzt, ist der Platz gut gefüllt. 

2000 Teilnehmer

Gemäss Schätzungen einer Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nehmen über 2000 Menschen an der Kundgebung teil, die quer durch die Stadt bis zum Helvetiaplatz führt.

Brennende US-Flagge 

Entlang der Route werden Böller, Rauchpetarden und Feuerwerk gezündet. «Trump est malade» oder «Shut down WEF» ist auf Transparenten zu lesen. Kurz nach der Rudolf-Brun-Brücke setzt ein Demonstrant eine US-amerikanische Flagge in Brand.  Die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt von einer «Eskalation».

Polizei-Grossaufgebot

Die Polizei steht mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Der Verkehr in der Innenstadt ist zeitweise eingeschränkt.

«Bewegung für den Sozialismus»

Aufgerufen zur «Smash-WEF»-Demonstration hatte die linke Organisation «Bewegung für den Sozialismus». Unter Trump kehre die US-Aussenpolitik zur Kanonenboot-Diplomatie zurück, schreiben die Veranstalter auf ihrer Webseite. Trumps Besuch am WEF sei Ausdruck und Symbol der krisengeprägten politischen Lage.

tre