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17.01.2026

Albisgüetli-Tagung - Schweiz «im Krisenmodus»

Hatte ein Heimspiel in Zürich: Bundespräsident Guy Parmelin. Bild: Keystone SDA
Die Albisgüetli-Tagung der Zürcher SVP zog einmal mehr die Politprominenz an. Bundespräsident Guy Parmelin sprach von einer Schweiz, die seit Jahren «fast nonstop im Krisenmodus» sei.

Doch es blieb vergleichsweise harmonisch und ruhig im Schützenhaus. Im Gegensatz zum Vorjahr, als SP-Bundesrat Beat Jans ausgebuht wurde, stand diesmal ein SVP-Mitglied am Pult. Die Stimmung war entsprechend zurückhaltend.

Crans-Montana als Mahnung

Parmelin erinnerte an die Brandkatastrophe in Crans-Montana: «Das Fastunmögliche ist schneller eingetroffen, als ich es je hätte erwarten können.» Er lobte den Zusammenhalt der Schweiz in schwierigen Zeiten.

Köppel attackiert EU

Roger Köppel griff wie gewohnt die EU an und warnte vor Unterordnung: «Wir sagen: nie und nimmer.»

Blocher im Publikum

Auch ohne SVP-Doyen Christoph Blocher auf der Bühne war der Abend ausverkauft. Unter den Zürcher Gästen waren SVP-Grössen wie Gregor Rutz und Mauro Tuena, aber auch Politiker anderer Parteien wie Mitte-Regierungsrätin Silvia Steiner oder der abtretenden Zürcher FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger.

Fixpunkt im Kalender

Seit fast 40 Jahren ist das Albisgüetli ein Fixpunkt im Zürcher Politkalender – dieses Jahr Bühne für Krisen, Zusammenhalt und klare SVP-Linien.

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