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Meilen
16.01.2026

Fake-Polizist wollte Seniorin abzocken

Die Seniorin hatte Glück. Ihr Partner durchschaute die Betrugsmasche. Bild: zVg
Ein Schweizer versuchte, einer Seniorin aus Meilen Gold und Bargeld abzuschwatzen – doch ihr Lebenspartner durchkreuzte den Plan. Jetzt ist der Betrüger per Strafbefehl verurteilt.

«Kriminalkommissar» am Telefon. Im Februar 2025 riefen zwei Männer und eine Frau eine 81-Jährige aus Meilen mehrfach an. Sie gaben sich als Polizisten und Staatsanwalt aus und warnten vor angeblichen Bankbetrügern und Einbrüchen. Unter massivem Zeitdruck sollte die Rentnerin ihr Geld in Gold tauschen.

Lebenspartner rettet die Frau

Die Seniorin glaubte den Betrügern zunächst und legte ihr Vermögen offen. Doch ihr Lebenspartner durchschaute die Masche und alarmierte die echte Polizei. Gemeinsam täuschten sie eine Übergabe vor – und schlugen zu.

Urteil per Strafbefehl

Der Schweizer Täter, der die Goldbarren abholen sollte, wurde per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 120 Franken verurteilt. Probezeit: zwei Jahre. Die übrigen Komplizen sind noch unbekannt.

Glück im Unglück

Dank der Wachsamkeit des Partners blieb der Schaden aus – das Gold und das Bargeld landeten nicht in den Händen der Betrüger.
 

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