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Stäfa
12.01.2026

Streit um Recyclinghof

Wo geht's in Stäfa künftig zum Recycling. Der geplante Hof ist zum Rechtsfall geworden. Bild: Google Maps
Der geplante Recyclinghof im Industriegebiet beschäftigt Gemeinde, Anwohnende und den Hörgerätehersteller Sonova weiter. Rekurse wurden abgewiesen – entschieden ist aber nichts.

Stäfa will neben dem Sonova-Hauptsitz eine Abfallsammelstelle einrichten. Dagegen hatten Sonova sowie eine Gruppe von Anwohnenden rekurriert. Das kantonale Baurekursgericht hat beide Einsprachen abgelehnt. Die vorgebrachten Argumente seien rechtlich nicht haltbar.

Verkehr und Sicherheit

Sonova befürchtet Verkehrsbehinderungen und Risiken für Mitarbeitende. Auch Anwohnende sehen Probleme bei der Verkehrssicherheit und für das Quartier. Das Baurekursgericht hält dagegen fest, das erwartete Verkehrsaufkommen sei verkraftbar und die Sicherheit gewährleistet. Auch der Brandschutz entspreche den Vorgaben.

Entscheid nicht definitiv

Obwohl die Gemeinde vorerst obsiegt hat, ist eine Weiterziehung ans Verwaltungsgericht möglich. Zusätzlich läuft ein Verfahren zur Vergabe des Betriebsauftrags für den Recyclinghof. Der Entscheid des Regierungsrats steht noch aus.

Padelhalle als Übergangslösung

Bis zur Klärung plant die künftige Betreiberin eine Zwischennutzung der Halle: Eine Indoor-Padelanlage soll entstehen. Die Baubewilligung liegt vor, die Rekursfrist läuft.
 

Thomas Renggli