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Stäfa
04.01.2026

SVP Stäfa startet Wahljahr

Die SVP Stäfa nutzte die traditionelle Neujahrsblatt-Abholete am Berchtoldstag als Auftakt in den Gemeindewahlkampf 2026 und stellte historische Bildmotive mit aktueller politischer Aussage vor. Bild: Collage GK24
Am Berchtoldstag verband die SVP Stäfa ihre traditionelle Neujahrsblatt-Abholete mit dem Auftakt zum Wahlkampf 2026 und stellte politische Forderungen in den Fokus.

Am Berchtoldstag lud die SVP Stäfa zur traditionellen Neujahrsblatt-Abholete. Der Anlass stiess auf grosses Interesse und zog zahlreiche Besucher unterschiedlicher politischer Couleur an. Gleichzeitig markierte die Veranstaltung den offiziellen Wahlkampfauftakt für die Gemeindewahlen vom 8. März 2026.

Kunst als Statement

Im Zentrum standen dieses Jahr ausgewählte Motive aus Neujahrsblättern der letzten zwanzig Jahre, die von den Kandidierenden persönlich vorgestellt wurden. SVP-Präsident und Gemeinderatskandidat Lukas Bubb präsentierte ein Ölgemälde der Stäfner Haab mit dem Patrioten-Denkmal. Das Werk des Malers Viktor Wildhaber von 1958 erinnert an die Freiheitsforderungen von 1794.

Kritik an Vorgaben

Bubb kritisierte eine zunehmende Einschränkung der Gemeindeautonomie. Besonders nannte er die BZO-Revision 2025, die Ressourcenabschöpfung von jährlich über zehn Millionen Franken sowie steigende Kosten im Schulbereich infolge kantonaler Vorgaben. Aus Sicht der SVP sei eine politische Kurskorrektur nötig.

Metaphern für Zusammenarbeit 

Gemeinderatskandidat Roger Gorlero stellte eine historische Zeichnung der Baumwollspinnerei am Häldeli vor. Das geordnete Ensemble verstand er als Sinnbild für eine Gemeinde, in der Verantwortung klar verteilt ist. Er forderte ein neues Miteinander in der Stäfner Politik, weniger Hierarchien und mehr gemeinsame Entscheidungen.

Fokus auf Infrastruktur 

Kaspar «Chäbe» Burkhard, der zur Wiederwahl in die Werkbehörde antritt, präsentierte ein weiteres Gemälde von Viktor Wildhaber mit Blick über die Gemeinde vom Trübel. Seine Schwerpunkte sieht Burkhard in der Sicherung des Gemeindeeigentums sowie in einer langfristig verlässlichen Energie- und Wasserversorgung.

Soziales und Schule 

Martin Clement kandidiert für die Sozialbehörde und betonte die Bedeutung von Eigenverantwortung in der Sozialhilfe sowie ein respektvolles Miteinander der Generationen.
Rahel Wagner, Kandidatin für die Schulpflege, wählte eine Zeichnung vom Goethebänkli als Symbol für Weitblick. Sie kritisierte provisorische Containerlösungen an Schulen und kündigte an, sich für nachhaltige Schulbauten sowie für mehr analogen Unterricht in der Unterstufe einzusetzen.

SVP Stäfa/ Goldküste24