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Sport
18.09.2022

Hoppers deuten ihr Potenzial an

Dies ist was von den Hoppers Ausgabe 2022/2023 zu erwarten ist. Bild: zvg
Die neue Saison von GC Amicitia Zürich ist noch jung. Dennoch haben die bisher fünf Pflichtspiele bereits ein erstes Bild davon abgegeben.

«Wir haben einen guten Kampf und eine solide Leistung geboten. Um solche Spiele gegen die Spitzenteams aber auch zu gewinnen, müssen wir uns defensiv steigern.» Cheftrainer Petr Hrachovec zeigte sich am vergangenen Sonntag trotz der 35:39-Niederlage beim HC Kriens-Luzern durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Gegen die favorisierten Innerschweizer, die sich auf diese Saison hin mit einigen Hochkarätern – allen voran mit dem fünffachen Bundesliga-MVP Andy Schmid – verstärkt hatten, hielten die Hoppers über weite Strecken gut mit. Und ebendieser Andy Schmid war es, welcher das Spiel in der Schlussphase mit 6 seiner insgesamt 17 (!) Treffer zugunsten des Heimteams entschied.

Variable Offensive

Die ersten Spiele der bisherigen Saison scheinen Sportchef Gabor Vass Recht zu geben, der im Saisonvorschau-Interview mit dieser Zeitung vor drei Wochen sagte: «Ich denke, wir sind mit der diesjährigen Mannschaft offensiv noch etwas variabler.» Und tatsächlich deutete GC Amicitia ihr offensives Potenzial in den ersten fünf Spielen schon mehr als nur an, sei es in Form der 35 geschossenen Toren am vergangenen Wochenende in Kriens, beim 32:23-Sieg im Europacup gegen Gornik Zabrze (POL) oder beim 33:24 gegen den HSC Kreuzlingen.

Defensive muss noch stärker werden

Sportchef Vass sieht die Hoppers auf Kurs: «Wir können mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden sein. Die Neuzugänge integrieren sich gut, und wenn ich uns mit vor einem Jahr vergleiche, sind wir heute spielerisch deutlich ­weiter.» Sollte es dem Cupsieger gelingen, auch defensiv konstant auf ein ähnliches Niveau zu kommen wie in der Offensive, ist ihm eine Bestätigung der letztjährigen Überraschungssaison zuzutrauen.

Das sieht auch Gabor Vass so: «In der Deckung fehlt uns manchmal noch die Stabilität. Aber in Anbetracht der Wechsel in der Sommerpause ist das ganz normal. Unsere ganze linke Abwehrseite ist neu, da erstaunt es nicht, dass es etwas Zeit braucht, bis die Automatismen stimmen.»

Spannende Affiche am Samstag

War man beim Supercup gegen Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen oder in Kriens noch Aussenseiter und gegen Aufsteiger Kreuzlingen klarer Favorit, treffen die Zürcher am kommenden Samstag mit dem TSV St. Otmar St. Gallen auf eine Mannschaft auf Augenhöhe (18 Uhr, Saalsporthalle). Die Zuschauer können sich entsprechend auf eine spannende Affiche gefasst machen.

Die nächsten Heimspiele von GC Amicitia (Saalsporthalle):

GC Amicitia Zürich – TSV St. Otmar St. Gallen (Samstag, 17. 9., 18 Uhr)

GC Amicitia Zürich – RTV 1879 Basel (Samstag, 1. 10., 18 Uhr)

GC Amicitia Zürich – TM Benidorm/ESP (Dienstag, 4. 10., 19 Uhr)

GC Amicitia Zürich – Pfadi Winterthur (Donnerstag, 20. 10., 20 Uhr)

GC Amicitia Zürich – HC Kriens-Luzern (Donnerstag, 10. 11., 20 Uhr) 

Elad Ben-Am/Goldküste24