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07.07.2022

Super- und Challenge-League-Clubs im Fokus

Die Fussballklubs der Super- und der Callenge-League haben während der Corona-Pandemie, als die Zuschauerränge leer blieben, offenbar doppelte Förderbeiträge erhalten. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Coronavirus - Schweiz – Fussball-Profiklubs haben für coronabedingte Einbussen rund 10 Millionen Franken zu viel erhalten. Sie wurden offenbar doppelt entschädigt.

Neun Klubs aus der Super League und der Challenge League - den beiden höchsten Schweizer Fussball-Ligen - stehen im Fokus, wie Radio SRF am Donnerstag berichtete. Die Klubs bezogen demnach aus zwei staatlichen Hilfsprogrammen Geld für dieselben Einbussen bei ihren Amateur-, Nachwuchs- und Frauenteams.

"Zur Diskussion stehen schätzungsweise sechs Millionen Franken für das Jahr 2020 und rund vier Millionen für das Jahr 2021", sagte ein Sprecher des Bundesamts für Sport gegenüber SRF. Das Bundesamt habe keine Hinweise darauf, dass die Klubs in den Gesuchen unkorrekte Angaben gemacht hätten.

Die zehn Millionen Franken entsprechen laut dem Radiobericht einem Viertel aller staatlichen Hilfsgelder für Fussball-Profiklubs. Noch steht demnach nicht fest, wie viel die Klubs zurückzahlen müssen.

Keystone-SDA