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Kanton
24.05.2022

Nach Igelkot-Vorfall gilt strengeres Regime

Der Zürcher Kantonsrat verschärft nach einem Vorfall seine Sicherheitsmassnahmen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Die Sicherheitsvorkehrungen am Tagungsort des Zürcher Kantonsrats werden verschärft. Grund dafür ist ein Vorfall von vergangener Woche. Eine Frau deponierte ein Häufchen Igelkot am Regierungspult.

Im Zürcher Kantonsrat werden ab sofort wieder alle Zutrittsbadges kontrolliert, nachdem eine Frau unbemerkt zum Regierungspult vordringen konnte. Die Notausgänge der Messehalle 9 in Oerlikon, wo der Kantonsrat tagt, dürfen nicht mehr unbewacht geöffnet werden, um frische Luft in die Halle zu lassen. Diese Massnahmen verkündete Ratspräsidentin Esther Guyer (Grüne, Zürich) an der Sitzung am Montagmorgen.

Die Kantonsräte und Kantonsrätinnen sollen zudem offenstehende Türen nicht nutzen, um dort zu rauchen oder zu telefonieren. Die verschärften Sicherheitsmassnahmen sollen verhindern, dass erneut eine unbefugte Person in den Kantonsrat gelangt.

Keystone-SDA/Goldküste24